Woran erkennt man einen guten Tennislehrer?

Woran erkennt man einen guten Tennislehrer?

Schön wäre es, wenn er sich erst einmal anschaut, wie ich spiele?
Dass er mir Tips gibt, die ich ausprobieren darf?
Dass er sich wirklich für mich und mein Spiel interessiert?
Dass er auf mich und meine Persönlichkeit eingeht?
Dass er Fragen zur Technik auf modernem Tennisniveau beantwortet?
Dass ich durch ihn ein gutes Gefühl für mein Spiel bekomme?
Dass ich einfach richtig Lust auf das Training habe?

Solch ein Training biete ich im Bolsdorfer Tälchen an.

Gerrit Ophey

personal coach

Glücklicherweise haben wir nicht lizensierte Spitzenkräfte

Glücklicherweise haben wir nicht lizensierte Spitzenkräfte

„Der steht ja gar nicht richtig zum Ball“, höre ich vom Nachbarplatz. „Ist jetzt Roger Federer oder mein Schüler gemeint?“, frage ich mich. Dann folgt die Anweisung an die Mitspielerin den Schläger besser festzuhalten. Der eigene, antike Fehlschlag wird gerade mal so beiseite geschoben. „Das Handgelenk fest, den linken Fuß nach vorn, richtig ausholen….“; großes Dummschwätzerkino, welches aber interessanterweise immer noch Gehör findet. Ich habe Lust auf mehr

Die Tenniskultur wurde in Deutschland in den Sand gesetzt

Die Tenniskultur wurde in Deutschland in den Sand gesetzt

Tennis in Deutschland erzeugte zu Zeiten Becker’s, Graf und Stich Begeisterung. Weitere Tennishallen wurden gebaut, neue Vereine gegründet, die Nachfolger für die Spitzenspieler vermutete man in den Kadern, Geld war aus der Vermarktung der Fernsehrechte reichlich vorhanden. Man wollte sogar dem deutschen Fußball den Rang ablaufen. Aber Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Der SPIEGEL Artikel bedarf keiner weiteren Kommentare.
Etwas viel Wichtigeres ging allerdings zusätzlich verloren. Vor dem Höhenflug war Tennis in den Vereinen sehr stark mit Familien vertreten. Jung und alt bildeten eine Gemeinschaft, die sich an Regeln hielt, die miteinander spielte, die gemeinsam Arbeiten verrichtete, die sich miteinander freute und feierte. All diese Dinge waren in der Summe die Kultur des Tennissports. Heute sieht mir dieses für eine Gesellschaft so wichtige Kulturelement eher so aus:

Wollen wir zusammen spielen?

Wollen wir zusammen spielen?

Was für eine einfache Frage, die aber eine große Türe zu einem wunderschönen, hell strahlenden Raum öffnen darf, wenn ein „Ja“ als Antwort folgt. Ich werde diesem Thema „Über das Spiel“ sehr umfassend folgen, in der Hoffnung, dass der werte Leser/die werte Leserin im Innersten von einer tiefen Sehnsucht berührt wird.
Tennis ist ein Spiel mit einem Ball. Schauen wir uns einmal an, welch enorme Bedeutung dem Spiel und somit auch dem Tennisspiel zugesprochen wird. Zitat aus Wikipedia: „Aus der Freude am reinen Tun entfalten sich… nach Huizinga die menschlichen Fähigkeiten, entstehen …kulturelle Schöpfungen wie die Literatur, die Kunst, die Musik, die Wissenschaft. Das Freisetzen der kreativen Kräfte ist von einer Sinnerfahrung begleitet, die belebende Impulse auf Seele, Geist und Körper ausübt und die emotionale Befindlichkeit in Form von Glücksgefühlen erhöht. Der Spielwissenschaftler Siegbert A. Warwitz bezeichnet diese Wirkung als die „geheime Weisheit des Spielens“… . Sie wird am deutlichsten im ungelenkten Kinderspiel erkennbar, das ganz in einer selbstgewählten Aufgabe aufgeht.“

Freisetzen kreativer Kräfte, kulturelle Schöpfungen, belebende Impulse für Seele, Geist und Körper:
Welch unglaublich große Wirkung doch das Spielen auf die Entfaltung unserer Talente und Potentiale haben darf.

In meinem Beitrag „Oase der Geborgenheit“ möchte ich Ihnen ein gelungenes Projekt vorstellen, welches auf der Basis des Spielens gewachsen ist und gezeigt hat, daß sich dadurch die natürliche Persönlichkeit frei entfalten darf.